3

Mai

2014

Grand Prix am 3./4.5.2014

Grand Prix am 3. und 4. Mai im HSEBC

Unser Vertreter und Young-Star Markus Pfistermüller war als Nummer 2 gesetzt, direkt nach Andreas Ploner. Somit ergab die Auslosung, dass er die Gruppe mit Georg Schlager, Richard Kornberger, Peyr Michael und Ex-Staatsmeister Alexander Gauss teilte.


Sein erstes Match war gleich eines der härtesten und auch ein entscheidendes. Georg Schlager aus Wien war sein Gegner, weshalb Markus mit genügend Respekt in diese Partie ging. Nach zwischenzeitlichem Rückstand von 1:0 kehrte Max wieder in die Partie und entschied diese mit 3:1 für sich.

Danach traf er auf Richard Kornberger und konnte das Match mit einer schönen 52er Clearance mit 3:0 für sich entscheiden.

Darauf folgte Alexander Gauss, der trotz seiner fehlenden Turnierpraxis aufgrund seines Studiums, brillant aufspielte und Markus mit 3:1 bezwang. Dadurch musste Max, die letze Partie gewinnen um fix aufzusteigen.

Sein letzter Gegner aus der Gruppe hieß Michael Peyr, der aber für kein Hindernis darstellte und mit 3:0 abgefertigt wurde.

Am zweiten Tag ging es dann mit dem Viertelfinale los. Markus traf auf seinen guten Freund Jerome Liedke vom Snookerklub Kemmelbach. Jerome ging mit einem tollen Start in das Match und mit 1:0 in Führung. Dessen Leistung jedoch spornte Max dazu an sein Bestes zu geben und so startete er in den 2ten Frame nach Plan. Anstoß – Snooker – Longpot – Break. Mit diesem 40er Break konnte er sich schnell einen relativ großen Vorsprung erarbeiten und somit zum 1:1 ausgleichen. Jerome zeigte sich ein wenig beeindruckt und begann Fehler zu machen. Er versuchte den Druck aufrecht zu erhalten, was ihm auch gut gelang. Am Ende konnte er sich mit einem knappen 3:1 durchsetzen.

Die anderen Viertelfinale gingen wie folgt aus:
Manuel Pomwenger 3:2 Hans Nirnberger
Alexander Gausss 3:1 Dominik Scherübl
Paul Schopf 3:2 Andreas Ploner

Somit traf Markus im Halbfinale auf seinen Dauerrivalen und früheren Schützlings des 1. UWBC Paul Schopf. Das Spiel entwickelte sich bis dato immer zu einem nervenaufreibenden Marathon, so sollte es auch dieses Mal wieder der Fall sein. Paul startete gut in den ersten Frame und ließ Markus kaum Chancen zu punkten, was ihn mit 1:0 in Führung brachte. Im zweiten Frame verspürte Markus bereits ein wenig Druck. Nichts desto trotz konnte er ein 50er Break aus dem Hut zaubern und den Frame für sich entscheiden. Danach fiel die Leistung der beiden relativ stark ab und sie teilten sich wieder die nächsten beiden Frames, 2:2. Im 5ten Frame hatte Markus das bessere Ende in Aussicht, verschoss jedoch eine sehr einfache Grüne und somit den Frameball. Paul Schopf ließ sich nicht zweimal bitten und räumte den Tisch mit einer tollen 25er Serie ab. Geprägt von diesem schlechten Stoß auf Grün ging Max in den nächsten Frame. Es dauerte eine Weile bis er wieder voll da war, doch zu diesem Zeitpunkt war er bereits mit 30 Punkten in Rückstand. Er gab alles und schaffte es doch noch diesen Rückstand aufzuholen und auszugleichen. Somit kam es wieder einmal zu einem Decider zwischen den beiden.

Durch den zuvor gewonnen Frame hat Max den mentalen Vorteil, welchen er auch gut gebrauchen konnte. Er ging mit viel Selbstvertrauen in diesen Frame und konnte ihn am Ende relativ klar für sich entscheiden.

Somit war er zum 4ten Mal in dieser Saison im Finale. Dort traf er auf Manuel Pomwenger, der im anderen Halbfinale Alexander Gauss überzeugend mit 4:0 geschlagen hatte.

Es war Manuels erstes Finale bei einem Grand Prix, doch er schien keinerlei Nervosität zu verspüren, denn er startete mit einer tollen Leistung im ersten Frame und somit lag Max erneut mit 1:0 im Rückstand. Im zweiten Frame, konnte er jedoch mit starkem Lochspiel und kleineren Breaks auftrumpfen und schaffte dadurch auch den Ausgleich. Auch im 3ten Frame schien es bei Max gut zu laufen. Doch als nach einem Stoß der Schiedsrichter „Foul“ sagte (er war der Meinung, dass Max zuerst Pink getroffen habe) geriet dieser ein wenig aus der Fassung und verlor den Fokus. Manuel nutzte dies und holte sich den Frame. Somit war Max mit 2:1 im Rückstand. Sein Gedanke war wohl nur: „Los! Das ist dein Finale. Hol dir deinen ersten Sieg!“ Dieses pushen half ihm neuerlich Motivation und Selbstbewusstsein zu schöpfen. In den letzen beiden Frames machte er kaum noch Fehler und konnte somit das Finale mit 4:2 für sich entscheiden.

Sein erster Grand Prix Sieg war in der Tasche. Doch noch nicht genug. Eine weitere, für ihn ungeahnte Folge, war, dass er mit diesem Ergebnis neue Nummer 1 Österreichs wird.

Dies wurde ihm erst nach einem Anruf von Jerome Liedke bewusst, der mir zum Sieg und der Tabellenspitze gratulierte.

Bericht auf www.austriansnooker.at

Wir, als 1. UWBC, gratulieren Dir Markus ganz herzlich und sind sehr stolz, dass Du unsere Fahne hochhälts. Wir wünschen Dir für die weitere Saison und die weiteren Turniere all das Beste und viele hohe Breaks sowie gewonnene Frames.


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